Beim Qualifying in Interlagos sichern sich Cadillac und Aston Martin die Pole Position in den beiden Klassen. Alex Lynn und Eduardo Barrichello fuhren im Hypercar und LMGT3 die schnellsten Zeiten.


Das Qualifying war wie gewohnt in vier Abschnitte unterteilt. Zwei Abschnitte für die LMGT3 und anschließend zwei Abschnitte für die Hypercars. In der jeweils ersten zwölfminütigen Session geht es für beide Klassen darum, sich unter den Top-10 zu qualifizieren. In der zweiten zehnminütigen Hyperpole kämpfen die schnellsten zehn Fahrzeuge aus der ersten Session um die Pole Position.

In der LMGT3 muss der Bronze-Fahrer verpflichtend den ersten Qualifyingabschnitt fahren. In der Hyperpole pilotieren die Silver-Piloten die Autos.

Bei den Hypercars, wo ausschließlich Platin- und einige wenige Gold-Piloten unterwegs sind, ist die Wahl des Fahrers freigestellt.

LMGT3

Sowohl die Meisterschaftsführenden von Manthey 1st Phorm #92, als auch die aktuell Zweitplatzierten von Vista AF Corse #21 verpassten den Sprung in die Hyperpole. Wie Ryan Hardwick im Interview sagte, spielt der Erfolgsballast, den diese Autos mit sich tragen auf der schnellen Strecke von Sao Paulo eine große Rolle.

Zum ersten Mal in der Saison schaffte Celia Martin, die ihre Karriere auf der Nürburgring Nordschleife startete, erstmals in dieser Saison für die Iron Dames den Sprung in die Hyperpole.

In der Hyperpole sicherte sich Lokalmatador Eduardo Barrichello seine erste Pole Position im Aston Martin von Racing Spirit of Leman. Auf Rang zwei und drei qualifizieren sich die beiden Lexus RC F GT3.

Hypercar

Im ersten Abschnitt haben es beide Werksferrari erstmals in diesem Jahr nicht geschafft, sich für die Hyperpole zu qualifizieren. Auch der #7 Toyota verfehlt mit Position 18 die Hyperpole deutlich. Einen deutlichen Sprung nach vorn haben die beiden Aston Martin Valkyrie gemacht, die mit P11 und P13 die Hyperpole nur knapp verpassten.

Wie bereits in Le Mans macht auch in Brasilien Cadillac den Kampf um die Pole Position unter sich aus und qualifizieren sich auf den Positionen eins und zwei. Direkt dahinter landet der Porsche #5 vor dem schnellsten Peugeot von Jakobsen, der ebenso wie das Schwesterfahrzeug auf Position sechs überraschend schnell unterwegs war.

Startaufstellung:

Hypercar

 

1.        12 Cadillac Hertz Team Jota
2.        38 Cadillac Hertz Team Jota
3.        5 Porsche Penske Motorsport
4.        94 Peugeot Totalenergies
5.        20 BMW M Team WRT
6.        93 Peugeot Totalenergies
7.        6 Porsche Penske Motorsport
8.        15 BMW M Team WRT
9.        83 AF Corse
10.  8 Toyota Gazoo Racing

11.  009 Aston Martin Thor Team
12.  99 Proton Competition
13.  007 Aston Martin Thor Team
14.  50 Ferrari AF Corse
15.  36 Alpine Endurance Team
16.  35 Alpine Endurance Team
17.  51 Ferrari AF Corse
18.  7 Toyota Gazoo Racing


LMGT3

1.        10 Racing Spirit of Leman (Aston Martin)
2.        87 Akkodis ASP Team (Lexus)
3.        78 Akkodis ASP Team (Lexus)
4.        61 Iron Lynx (Mercedes-AMG)
5.        95 United Autosport (McLaren)
6.        59 United Autosport (McLaren)
7.        85 Iron Dames (Porsche)
8.        88 Proton Competition (Ford)
9.        33 TF Sport (Corvette)
10.  81 TF Sport (Corvette)

11.  54 Vista AF Corse (Ferrari)
12.  27 Heart of Racing Team (Aston Martin)
13.  92 Manthey 1st Phorm (Porsche)
14.  46 Team WRT (BMW)
15.  21 Vista AF Corse (Ferrari)
16.  77 Proton Competition (Ford)
17.  60 Iron Lynx (Mercedes-AMG)
18.  31The Bend Team WRT (BMW)

Text: Laura Brunnenmeister, Foto: FIA WEC/DPPI


 

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