Mit einer überlegenen Vorstellung gewinnt das Cadillac Hertz Team Jota die Rolex 6 Hours of São Paulo und feiern damit den ersten WEC-Sieg des Cadillac V-Series.R. In der LMGT3 gewinnt das Akkodis ASP Team im Lexus RC F GT3.


Vom Start weg versprach das fünfte Saisonrennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft ein spannendes Rennen. Bereits in der ersten Runde musste Starfahrer Will Stevens im #12 Cadillac die Führung an Julien Andlauer im #5 Penske Motorsport Porsche abgeben. Diese Führung zu verteidigen, gelang Porsche bis zum Ende des zweiten Stints, bevor Cadillac die Führung zurückgewinnen konnte und ab da von den Positionen eins und zwei das Rennen diktierte.

Bereits in der Anfangsphase waren sowohl der BMW #15, der aufgrund von Bremsproblemen einen längeren Stopp einlegen musste, und der Alpine #35, der aufgrund von Problemen am Hybridsystem viel Zeit verlor.

Besonders in der ersten Rennhälfte gelang es Peugeot, im Kampf um die Podiumsplätze mitzureden, doch die beiden Werksporsche festigten die Positionen drei und vier. Und auch der verbliebende BMW #20 fiel nach einer Durschfahrtsstrafe aus dem Kampf ums Podium raus.

In der Schlussphase wurde es nochmal spannend im Kampf um Platz zwei. Sebastien Bourdais, der den #38 Cadillac für die letzten beiden Rennstunden übernahm, und Julien Andlauer im #5 Porsche. In den lezten zwehn Rennminuten trennten die beiden auf den Positionen zwei und drei weniger als eine Sekunde. Am Ende schaffte Bourdais es, Position zwei zu verteidigen und machte damit den Doppelsieg für Cadillac perfekt.

In der LMGT3 waren die beiden united Motorsport McLaren stark, doch bald kristallisierte sich der #87 Lexus als Spitzenreiter heraus, der, ähnlich wie die #12 bei den Hypercars, das Rennen von der Spitze diktierte und den ersten WEC-Sieg für Lexus einfuhr.

Doch auf den Verfolgerplätzen gab es bis zum Fallen der Zielflagge viele spannende Zweikämpfe. Im Kampf um den letzten Podiumsplatz liefierten sich Michelle Gatting im Iron Dames Porsche #85 und die Eduardo Barichello im Polesetter Aston Martin #10, den der Brasilianer in seinem Heimrennen in der letzten Runde für sich entscheiden konnte.

Die Top-10 im Überblick:

Hypercar

1.        12 Cadillac Hertz Team Jota
2.        38 Cadillac Hertz Team Jota
3.        5 Porsche Penske Motorsport
4.        6 Porsche Penske Motorsport
5.        20 BMW M Team WRT
6.        94 Peugeot Totalenergies
7.        93 Peugeot Totalenergies
8.        83 AF Corse
9.        99 Proton Competition
10.  51 Ferrari AF Corse

LMGT3

1.        87 Akkodis ASP Team (Lexus)
2.        81 TF Sport (Corvette)
3.        10 Racing Spirit of Leman (Aston Martin)
4.        85 Iron Dames (Porsche)
5.        78 Akkodis ASP Team (Lexus)
6.        92 Manthey 1st Phorm (Porsche)
7.        33 TF Sport (Corvette)
8.        59 United Autosport (McLaren)
9.        95 United Autosport (McLaren)
10.  46 Team WRT (BMW)

Text: Laura Brunnenmeister, Foto: FIA WEC/DPPI


 

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