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Rang acht im Training, im Rennen auf einem guten Kurs mit Blick auf die Top 5 und am Ende mit kaputtem Auto draußen – für Frikadelli Racing war der vierte Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft bis zur Halbzeit fast optimal. Die vom Porsche Zentrum Willich unterstützte Mannschaft war drauf und dran den besten Porsche des Tages zu stellen, doch nach einem Reifenschaden war alles dahin.

Dafür lieferte PROsport performance mit zwei Porsche Cayman in der Klasse V6 ein gutes Rennen bis zum Schluss.

„So ein Unfall ist natürlich Pech, aber zum Glück ist Patrick Huisman nichts passiert“, Joachim Tünnesen konnte gut mit der Mannschaft von Frikadelli Racing mitfühlen. Der Geschäftsführer des Porsche Zentrums Willich war selbst vor Ort, als der 997 GT3 R mit starken Schäden an die Box kam. Im schnellsten Bereich der Döttinger Höhe war der rechte Hinterreifen geplatzt. Nur das fahrerische können des niederländischen Piloten verhinderte Schlimmeres. Dennoch waren die Schäden beträchtlich. Diverse Karosserieteile waren ramponiert und die linke Vorderradaufhängung brach beim Einschlag in die Leitplanke.

Ärgerlich: zu diesem Zeitpunkt hatte das Team Rang fünf im Visier. Ohne den Unfall hätte Frikadelli Racing den schnellsten Porsche des Tages gestellt. So aber wurde der Bolide in der Box abgedeckt und das Rennen vorzeitig beendet.

Dagegen sahen die beiden Porsche Cayman von PROsport performance nach vier Stunden die Zielflagge. In der mit 18 Autos stark besetzten Klasse V6 ist vor allem die Konkurrenz aus dem BMW-Lager riesig. Jörg Viebahn und Marko Günter Stipp setzten sich aber zur Wehr und erreichten letztlich Rang vier. Etwas dahinter schafften es Daniel Bohr, Helmut Weber und Dominik Schöning im Mittelfeld der Klasse ins Ziel. „Gegenüber der Konkurrenz aus dem BMW-Lager hat es PROsport sicher nicht einfach, aber die Leistung war wirklich gut“, lobte Tünnesen. Dagegen konnte die Mannschaft die anderen angetretenen Porsche Cayman auf Abstand halten.

„Ich freue mich über das Ergebnis und bin mir sicher, das beim nächsten Mal auch der Frikadelli-Porsche wieder voll angreifen wird“, meinte Tünnesen. Lange warten muss er darauf nicht. Denn schon in zwei Wochen, am 7. Juli, geht die VLN Langstreckenmeisterschaft in die nächste Runde.

 

Text: PZ Willich und Fotos: Martin Brock-Konzen

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