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Jörg Kittelmann (Wöllstein) war am Sonntagnachmittag geschafft aber auch überglücklich: „Unser Auto hat super gehalten.“ Gemeinsam mit Klaus Müller (Mandel) und Eberhard (Ebse) Schneider (Stuttgart) ließ Kittelmann zum dritten Mal das „Projekt 24 Stunden“ aufleben. Als Einsatzfahrzeug nutzte das Trio erneut den blauen Seat Leon Supercopa, der sich schon 2010 und 2011 als zuverlässiges Fahrzeug gezeigt hatte.

Und auch bei der einsetzenden Mannschaft vertrauten die drei wieder auf Mathol Racing. Trotzdem war es für alle drei wieder ein ganz besonderes Rennen. Die 24 Stunden waren geprägt vom harten Kampf der ganz dicken GT3-Boliden. Schon in den ersten zwei Stunden hatten sich durch die überwiegend sehr harte Fahrweise zahlreiche Konkurrenten ins Aus, respektive in die Leitplanke, geschossen. Die drei Seat-Piloten mussten darauf achten, nicht das Auto durch die zahlreichen Trümmerteile zu beschädigen.

Ganz ohne Probleme ging es denn auch nicht. In der Nacht ereilten die Mannschaft gleich zwei Reifenplatzer. „Zum Glück ist nichts weiter kaputt gegangen“, kommentierte Kittelmann. Nachdem die Reifen beides mal gewechselt worden waren und die Crew alles überprüft hatte, konnte es auf der Nordschleife weiter gehen.

„Mit dieser Zielankunft haben wir unser drittes 24-Stunden-Rennen geschafft und das mit dem gleichen Motor, wie vor zwei Jahren“, Jörg Kittelmann weiß, wem er das zu verdanken hat. Motorenprofi Peter Murr hat vor dem Rennen den Motor einmal komplett überholt. „Wenn wir das nicht hätten machen lassen, wäre uns das Aggregat unter Umständen kurz vor Schluss um die Ohren geflogen.“ So wie es beispielsweise einem BMW-Team erging, dass etwa 30 Minuten vor Schluss das Auto mit kapitalem Motorschaden abstellen musste. Zudem hatte Fahrer Klaus Müller das Auto in seiner Werkstatt auf den harten Einsatz bei den 24 Stunden optimal vorbereitet.

„Jetzt feiern wir unseren Erfolg und dann planen wir den nächsten Einsatz“, meinte Jörg Kittelmann strahlend. Wann der Seat wieder auf die Nordschleife zurückkehrt, steht noch nicht fest. Vielleicht kommt 2013 der nächste Einsatz für das „Projekt 24 Stunden“.

Text und Fotos: Martin Brock

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