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Der dritte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft 2012 wurde wie schon die beiden ersten Rennen des Jahres nicht mit der Zielflagge sondern durch einen Abbruch beendet. Wie schon bei den ersten beiden Läufen, war Mathol Racing zu diesem Zeitpunkt in der GT4-Klasse in Front. Doch diesmal gab es keinen Sieg für die erfolgsverwöhnte Mannschaft.

Insgesamt war das Team aus Diez mit „kleiner“ Besetzung vor Ort. Drei Wochen vor dem 24-Stunden-Rennen setzte Mathol Racing nur drei Fahrzeuge auf der Nordschleife ein. „Wenn wir nur durch einen Rennabbruch zu schlagen sind, dann soll es mir Recht sein“, Matthias Holle ärgerte sich zwar über den zweiten Rang in der Klasse SP10, aber er wusste, dass sein Team eigentlich alles richtig gemacht hatte und wieder einmal das schnellste GT4-Team des Tages war. Wolfgang Weber, Marcel Belka und Norbert Bermes schienen erneut die Klasse dominieren zu können. Bei nahezu perfekten Witterungsbedingungen mit strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen führte der Aston Martin Vantage V8 GT4 vom Start weg.

Allerdings hatte Bonk motorsport mit den BMW M3 GT4 einen deutlichen Entwicklungssprung gemacht. Vor allem die Startnummer 190 von Henry Walkenhorst und Michael Schrey ließ sich nicht so leicht abschütteln. Nach dem Startstint von Wolfgang Weber übernahm Marcel Belka. Schon fünf Runden später steuerte der Aston Martin wieder an die Box um den dritten Fahrer zu bekommen. Doch noch stand ein kurzer Tankstopp an.

Da der GT4 von Bonk motorsport konstant schnell blieb, entschied sich Mathol Racing bei diesem Stopp erneut Wolfgang Weber ans Steuer zu setzen. Der saugte sich förmlich an den Gegner heran und als auch der BMW zum letzten Tanken an die Box kam, flog Weber auf der Start- und Zielgeraden vorbei und holte sich die Führung zurück. Doch kaum war Weber wieder auf die Nordschleife abgebogen, brach die Rennleitung den Lauf ab. „Ich freue mich, wenn es knapp ausgeht. Schade nur, dass das Rennen nicht regulär zu Ende gefahren wurde“, meinte Holle nachdem der erste Ärger verraucht war.

Mit Blick auf das Teamergebnis konnte Holle auch sehr zufrieden sein. Denn der von Mathol Racing betreute Aston Martin vom Avia Racing Team Bratke erreichte das Ziel auf Platz fünf in der Klasse. „Die beiden Piloten konnten sich sehr gut auf das 24-Stunden-Rennen vorbereiten.“ Scott Preacher und Andreas Weishaupt lieferten ein fehlerfreies Rennen und selbst 2 übermütige 997 konnten der stabilen Karosse des Aston Martin trotz „Körperkontakt“ nicht gefährlich werden. Zudem ist der Honda Civic Type R von Mathol Racing problemlos durchgefahren. „Wir hatten einen kleinen kosmetischen Schaden am Heck, aber das hat sich nicht auf die Leistung ausgewirkt.“ Rüdiger Schicht und Michael Imholz sicherten sich in der Klasse SP3 ebenfalls den dritten Rang.

Bevor sich die Mannschaft jetzt voll auf das 24-Stunden-Rennen konzentrieren kann, folgt am Wochenende noch der zweite Lauf der RCN. „Danach haben wir eine Woche, alle Autos für die 24 Stunden vorzubereiten“, Matthias Holle weiß, dass dies ein straffes Programm ist. Dafür ist nach dem Saisonhöhepunkt ungefähr ein Monat Rennpause.

Text und Fotos: Mathol Racing

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MÄR
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APR
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18
VLN Lauf 3Nürburgring + Nordschleife
APR
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