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Nachdem Michael Schrey die letzten beiden Läufe zur DTM Trophy auf dem Hockenheimring wegen einer Terminüberschneidung mit der ADAC GT4 Germany auslassen musste, kehrte der Rennfahrer aus Wallenhorst zum Saisonfinale auf dem Norisring wieder zurück in die Serie. Mit den Rängen sieben und acht sicherte er sich in beiden Läufen zum Abschluss noch jeweils ein paar Zähler für die Meisterschaft und schloss die Saison auf dem fünften Platz in der Fahrerwertung ab.

„Für mich kam es ehrlich gesagt schon etwas überraschend, dass ich trotz der beiden ausgelassenen Rennen in Hockenheim noch als Tabellendritter zum Finalwochenende an den Norisring reisen konnte. Daher war das Ziel diese Position nach Möglichkeit zu verteidigen. Leider hat es am Ende nicht ganz dazu gereicht, obwohl wir von unserer Pace her sicherlich in der Lage gewesen wären in beiden Läufen auf das Podium zu fahren und viele Punkte zu erobern. Doch sowohl am Samstag als auch am Sonntag sind uns die guten Ergebnisse auf verschiedenste Art und Weise entrissen worden“, schildert Schrey.

So wurde der 38-Jährige im ersten Lauf bereits kurz nach dem Rennstart von einem KTM-Piloten umgedreht und musste sich ganz am Ende des Feldes einreihen. Bis zum Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge gelang es Schrey sich mit dem #2 H&R BMW M4 GT4 noch bis auf Platz acht vorzukämpfen, mehr war für den Mann aus Wallenhorst allerdings nicht mehr möglich.

Im Sonntagsrennen erwischte der Pilot von Hofor Racing by Bonk Motorsport einen sehr guten Start und konnte dank des richtigen Bremspunktes sowie einer perfekten Linienwahl in Kurve eins die Führung übernehmen. Aufgrund einer Durchfahrtsstrafe musste Schrey diese allerdings in der Folge wieder abgeben und fiel erneut bis ans Ende des Feldes zurück. „Sicherlich muss ich mir hierbei an die eigene Nase fassen, da der Abstand zum Vordermann während der Gridphase wirklich etwas zu groß war. Dementsprechend hat die Rennleitung hier richtig entschieden dies zu ahnden, obwohl es mir auf der Strecke keinen Vorteil gebracht hat. Schade war allerdings das Ausmaß der Strafe. Es gab in dieser Saison sicherlich deutlich schlimmere Verstöße mit Vorteilen auf der Strecke, die nur mit einer fünf Sekundenzeitstrafe belangt worden sind. So war unser Rennen vorbei, auch wenn wir durch die vielen Ausfälle mit Platz sieben noch in die Punkte fahren konnten.“

Obwohl das Wochenende auf dem Norisring nicht mit den gewünschten Ergebnissen zu Ende ging, zog Michael Schrey insgesamt ein positives Saisonfazit. „Bei den ersten vier Veranstaltungswochenenden in Monza, am Lausitzring, Nürburgring und Red Bull Ring haben wir jeweils auf dem Podium gestanden und ordentlich gepunktet. Das war sehr gut. Zudem konnte ich vor allem mit dem Sieg in Monza noch einmal unter Beweis stellen, dass ich noch nicht zum alten Eisen gehöre. Auch am Norisring haben wir trotz des mäßigen Rennergebnisses sehr gute Ansätze gezeigt. In beiden Qualifyingsitzungen war ich mit den Startplätzen vier und fünf jeweils bester BMW-Pilot. Das einzige Wochenende was ich gerne aus dem Gedächtnis verdrängen möchte ist Assen. Hier lief es leider gar nicht für uns.“

Text: Media-DaCo und Fotos: DTM Trophy

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