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Die Mannschaft von Car Collection hat in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2012 ein starkes Zeichen gesetzt. Beim zweiten Lauf, dem 37. DMV 4-Stunden-Rennen, stach vor allem der in der Porsche-Cup-Klasse eingesetzte 997 GT3 Cup hervor. Christopher Zöchling (Eichenau) zeigte, dass das Auto des hessischen Teams zu den schnellsten der Klasse gehört.

Im Qualifying stellte er den Porsche auf Startplatz eins. Das Rennen endete dann für den Cup-Porsche auf Rang drei. Auch mit dem Abschneiden der anderen drei eingesetzten Porsche war Teamchef Peter Schmidt (Erbach) sehr zufrieden. „Die Fahrer sind glücklich und das zählt“, meinte er nach einem spannenden und turbulenten Rennen.

Die Wetterverhältnisse waren an diesem Tag extrem schwierig. Über der Nürburgring-Nordschleife hatten sich dicke Regenwolken festgesetzt, die immer wieder Streckenabschnitte nass machten. Die Fahrer berichteten, dass sich Runde um Runde die Verhältnisse komplett änderten und trockene Bereiche einen Umlauf später schon nass waren, während es woanders bereits wieder abgetrocknet war.

Davon ließen sich Zöchling, Marcel Blumer und Dieter Lehner (beide aus der Schweiz) aber nicht beirren. Nach einem furiosen Start kam der Cup-Porsche bereits nach der vierten Runde zum ersten geplanten Boxenstopp. „Wir wollten damit dem Chaos in der Box entgehen, wenn nach neun oder zehn Runden alle gleichzeitig zum Tanken hier stehen“, erklärte Teamchef Schmidt. Die Rechnung ging auf, bis zum Stopp kämpfte Car Collection um einen Platz in den Top 10 der Gesamtwertung. Als es später dann in der Box eng wurde, konnte Car Collection in Ruhe wieder aufschließen. Letztlich wurde es Rang drei in der Klasse und Platz 17 im Gesamtklassement. „Unsere beiden Schweizer sind sehr gut gefahren, aber gegen die Profis auf den beiden Autos vor uns, konnten die beiden nichts machen.“

Die drei anderen Porsche von Car Collection starteten in der Klasse SP7. Schnellstes Auto der Mannschaft war hier die Nummer 67 von Klaus Koch (Erbach), Ronnie Saurenmann (Schweiz) und Teamchef Schmidt. Nach einem hervorragenden Qualifying und einem guten Start wurde das Auto im Streckenabschnitt Breidscheid von einem anderen Auto getroffen. „Dort ist ein Audi abgeflogen und hat mich am rechten hinteren Reifen getroffen“, Schmidt saß selbst am Steuer, als es passierte. Dabei wurde der Pneu zerstört. Der Teamchef musste in langsamer Fahrt an die Box zurückschleichen, wobei die losen Reifenteile Bereiche des Kotflügels beschädigten. „Wir haben dann nach der Reparaturpause den Rest des Rennens als Test genutzt.“

Alain Bürgin (Schweiz), Klaus Hahn (Leinfelden-Echterdingen) und Don Stephano (Mayen) lieferten in der Startnummer 66 das beste Ergebnis für Car Collection in der Klasse SP7 ab. Das Trio lieferte sich einen fairen Zweikampf mit dem vierten Car Collection-Porsche, der direkt dahinter ins Ziel kam. Die schnellste Rennrunde von Bernd Jung (Erbach), Michael Heimrich (Oberursel) und Andreas Ziegler (Sinzig) mit der Startnummer 68 war dabei zehn Sekunden schneller als die der Teamkollegen. Mit den Plätzen sechs und sieben in der Klasse waren alle zufrieden.

Mit der gleichen Konstellation wird Car Collection auch in zwei Wochen zum dritten Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft antreten, dem 54. ADAC ACAS H&R-Cup. „Voraussichtlich werde ich im Cup-Porsche fahren, da einer der beiden Schweizer nicht kann.“ Wer für den Teamchef in die Startnummer 67 nachrückt, steht derzeit noch nicht fest. Der dritte Lauf wird für alle Teams die letzte Probe vor dem 24-Stunden-Rennen.

Text: Martin Brock und Fotos: Hardy Elis

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