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BMW-Werkspilot Jens Klingmann hat mit dem BMW Team Schnitzer beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring den dritten Gesamtrang erzielen können. Damit erfüllte sich der gebürtige Heidelberger nicht nur seinen langersehnten Traum vom Gesamtpodium beim prestigeträchtigen Langstreckenklassiker, sondern feierte gleichzeitig auch eines seiner bedeutendsten Karriereergebnisse überhaupt im Motorsport.

„Die Erleichterung und Freude ist natürlich unheimlich groß. Ich weiß gar nicht wie viele Anläufe ich in der Vergangenheit schon unternommen habe. Oft waren wir ganz knapp dran, nun hat es endlich zum Gesamtpodium beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring gereicht. Wir sind unheimlich stolz und zufrieden mit diesem Ergebnis, wenngleich natürlich der Gesamtsieg das große Ziel war. Unsere Markenkollegen von ROWE Racing waren über die Distanz jedoch einen Tick stärker und haben verdient gewonnen. Gratulation an die Jungs, die damit unserer BMW-Motorsportfamilie nach zehn Jahren einen ganz wichtigen Gesamtsieg beschert haben“, resümierte Klingmann nach einer wahren Wasserschlacht auf der Nürburgring Nordschleife.

Vom sechsten Startplatz aus ins Rennen gegangen galt für Klingmann und seine drei Teamgefährten Martin Tomczyk, Augusto Farfus und DTM-Pilot Sheldon van der Linde in der Anfangsphase zunächst die Devise „zu überleben“. Starke Regenfälle und die aufkommende Gischt stellten die Fahrer von Beginn an vor eine große Herausforderung. Dem Fahrerquartett gelang es jedoch den BMW M6 GT3 trotz widrigster Witterungsbedingungen erfolgreich auf der Strecke zu halten. Als sich die Rennleitung um 22.30 Uhr am Samstagabend schließlich dazu gezwungen sah, das Rennen aus Sicherheitsgründen mit der roten Flagge zu unterbrechen, fand man sich auf dem sechsten Gesamtrang wieder.

Nach dem Re-Start gegen 08.00 Uhr am Sonntagmorgen konnte sich die Mannschaft rund um Jens Klingmann in Podiumsreichweite vorkämpfen, bis eine Zeitstrafe von 33 Sekunden wegen Unterschreitung der Mindeststandzeit bei einem Boxenstopp die Truppe wieder zurückwarf. „Leider hatten wir ein wenig Pech und sind eine Zehntelsekunde zu früh wieder aus der Box hinausgefahren. Trotzdem sind wir froh, dass es am Ende zum dritten Gesamtrang gereicht hat. Es waren unglaublich schwierige Bedingungen draußen auf der Strecke. Ich würde sagen, dass sich unsere konservative Strategie letztlich ausgezahlt hat.“

Für Klingmann selbst ist das Ergebnis Balsam nach einer bislang äußerst schwierigen Saison. Bei einem Fahrerradunfall während eines Fitnesscamps brach sich der BMW-Werkspilot im Juni 2020 beide Arme und fiel nach der Operation für einige Wochen aus. Dadurch verpasste er große Teile der Vorbereitung.

„Es war eine harte Zeit für mich persönlich, zumal ich dadurch im Vorfeld auch einige Läufe zur Nürburgring Langstrecken-Serie verpasst habe. Mittlerweile bin ich wieder vollständig genesen, trotzdem war die Anspannung vor dem 24h-Wochenende etwas größer als sonst. Vor allem auch vor meinem ersten Stint, da ich seit drei Jahren nicht mehr im Regen mit den Michelinreifen unterwegs war. Aber in Summe hat alles sehr gut funktioniert. Nächstes Jahr werden wir dann noch einmal mit dem BMW M6 GT3 beim 24h-Rennen angreifen, bevor ihn 2022 der BMW M4 GT3 ablösen wird.“

Text: Media-DaCo und Fotos: Racepix.eu

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