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Im Rahmen des sechsten Laufes zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring konnte Christopher Rink sein nächstes Top-Ergebnis erzielen. Der Frankfurter fuhr gemeinsam mit seinen Teamgefährten Danny Brink und Philipp Leisen in der stark besetzten Produktionswagenklasse V4 auf den zweiten Platz. Trotzdem war die Enttäuschung am Ende groß, denn es fehlten nach einem Wimpernschlagfinale gerade einmal 1,4 Sekunden zum Sieg.

„Ich habe nach diesem Rennen sowohl ein lachendes als auch ein weinendes Auge. Natürlich freuen wir uns sehr über das gute Ergebnis, was uns wieder viele Punkte einbringt. Aber es ist natürlich unheimlich schade, wenn man den Sieg am Ende so knapp verpasst. Wir hätten heute aus eigener Kraft gewinnen können, leider haben wir jedoch in einigen Situationen etwas Pech gehabt. Es waren im Prinzip nur Kleinigkeiten, aber angesichts unseres Rückstands von gerade einmal 1,4 Sekunden leider entscheidend“, bilanziert Rink, der sich wie gewohnt das Cockpit des BMW 325i E90 mit Danny Brink und Philipp Leisen teilte.

Im morgendlichen Qualifying sicherte sich die Mannschaft rund um den Frankfurter bereits eine gute Ausgangsposition. So stand am Ende der 90-minütigen Session der zweite Startplatz zu Buche, mit dem man sehr zufrieden war. „Wir haben unser Pflichtprogramm abgespult und sind gegen Ende des Trainings auf Zeitenjagd gegangen. Unsere Taktik ist insgesamt sehr gut aufgegangen. Der Abstand nach vorne zum Polesetter war mit neun Zehntelsekunden nur marginal“, so Rink.

Im vierstündigen Rennen sollte es an der Spitze der Produktionswagenklasse V4 weiterhin sehr eng zur Sache gehen. Rinks Teamkollege Philipp Leisen übernahm den ersten Stint und lieferte sich mit zwei anderen Konkurrenten einen packenden Dreikampf um die Führung. „Es ging wirklich zu Beginn Stoßstange an Stoßstange über die Nürburgring Nordschleife. In der fünften Runde haben wir jedoch in einer Gelbphase etwas Pech gehabt. Ein Fahrzeug aus einer anderen Klasse hatte in dieser Situation extrem stark verlangsamt, weshalb wir den Anschluss an unsere beiden direkten Konkurrenten erst einmal verloren haben. Diese sind noch vor der gelben Flagge an dem Wagen vorbeigekommen“, so Rink, dessen Teamkollege Leisen sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen lassen sollte. Wenige Runden später konnte er sich die zweite Position erkämpfen und den Abstand zum führenden Team von Manheller Racing verringern.

„Insgesamt waren wir wieder sehr gut im Rennen. Beim ersten Boxenstopp lief zwar leider nicht alles nach Plan, dennoch lagen wir mit knapp acht Sekunden Rückstand in Schlagdistanz zum Führenden.“ Nach einem konstant schnellen mittleren Stint von Danny Brink übernahm Christopher Rink für die Endphase des Rennens das Cockpit des BMW 325i E90. Der Frankfurter gab von Beginn an alles, um die Lücke zum führenden Fahrzeug zu schließen.

„Ich habe keinen Moment lang taktiert, sondern von Beginn an Vollgas gegeben. Die Lücke zu Manheller Racing konnte ich schließen und wir sind dann Stoßstange an Stoßstange unterwegs gewesen. Leider war ich dann beim Herausbeschleunigen aus einer Gelbphase im Bereich Galgenkopf etwas später auf dem Gas als er, sodass er sich über die Döttinger Höhe hinweg wieder 5-6 Sekunden Luft verschaffen konnte.“

Trotzdem steckte Rink nicht auf und konnte sich mit schnellen Rundenzeiten wieder herankämpfen. Im Ziel fehlten ihm gerade einmal 1,4 Sekunden zum Sieg. „Auch wenn wir am Ende mit hauchdünnem Rückstand Zweiter geworden sind, bin ich selbst sehr stolz auf meinen Stint. Ich habe Runde für Runde wirklich das Maximum herausgeholt“, so Rink, der im letzten Umlauf eine Zeit von 9:41,804 min. erzielen konnte. Damit sicherte er sich die schnellste Rennrunde in der V4-Klasse. „Nach dem Rennen haben mich einige Piloten kontaktiert und mir zu meinem tollen Stint gratuliert. Das hat mich unheimlich gefreut. Nun bin ich gespannt, wie die letzten drei Rennen verlaufen werden.“

Text: Media-DaCo (Daniel Cornesse) und Fotos: Björn Schüller/Hardy Elis

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