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Bei den Test- und Einstellfahrten der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring trat das Wochenspiegel Team Manthey (WTM-Racing) mit zwei Fahrzeugen an. Neben dem bewährten Porsche 997 GT3 MR, der in der Saison 2011 erfolgreich in der Klasse SP7 eingesetzt wurde, fuhr auch der Porsche 997 GT3 R in Wochenspiegel-Farben.

Das SP9-Auto war zuvor auf den neusten Stand gebracht und mit einer Wippenschaltung versehen worden. Georg Weiss: „Wir planen in diesem Jahr, das 24-Stunden-Rennen mit zwei Autos in Angriff zu nehmen. Deshalb haben wir auch mit beiden Fahrzeugen getestet.“

Die beiden Testtage – WTM-Racing hatte bereits am Freitag den Testbetrieb aufgenommen – verliefen nicht ganz planmäßig. Zum einen störten mehrere Unterbrechungen die Arbeit, zum anderen zeigten auch die beiden Porsche zu Saisonbeginn noch einige kleinere Kinderkrankheiten. Georg Weiss: „Aber dafür sind Tests schließlich auch da, obwohl wir gern ein paar Runden mehr gefahren wären.“ Zum Schluss hatte das Wochenspiegel-Team doch noch rund 50 Runden auf der Nürburgring-Nordschleife zurückgelegt. Georg Weiss: „Wir sind zufrieden und haben einige Lösungen erarbeitet, so dass wir vor dem Saisonstart optimistisch sind.“

Für das erste Rennen, die 59. ADAC Westfalenfahrt, hat WTM-Racing den Porsche 997 GT3 MR in der Klasse SP7 und den Porsche 997 GT3 R in der Klasse SP9 gemeldet. Neben den drei Stammpiloten Georg Weiss, Michael Jacobs und Oliver Kainz werden noch die Porsche-Fahrer Marco Holzer und Richard Lietz antreten. Georg Weiss: „Die genaue Fahrzeugbesetzung werden wir erst nach den Freitagstests festlegen. Ich erwarte aber ein positives erstes Rennen.“

Georg Weiss: „An den zwei Testtagen konnten wir aufgrund der vielen Unterbrechungen leider nicht so viele Runden drehen wie vorgesehen. Trotzdem konnten wir für beide Porsche eine gute Fahrwerksabstimmung finden und feststellen, dass wir auf jeden Fall konkurrenzfähig sein werden. Wenn uns eine Zielankunft gelingt, sollten wir im Vorderfeld zu finden sein.“

Michael Jacobs: „Ein guter Start in die Saison. Die Bedingungen und das Wetter waren klasse. Allerdings kommen mir angesichts der zahlreichen Unfälle doch einige Zweifel, ob das noch alles richtig ist, was wir hier tun. Ich bin fit, habe meine Schulterverletzung aus dem letzten Jahr auskuriert und gehe optimistisch in das erste Rennen.“

Oliver Kainz: „Nach der langen Winterpause konnte ich endlich wieder im Auto sitzen. Es hat nur einige wenige Runden gedauert, bis ich meinen Rhythmus wieder gefunden habe. Beim ersten Rennen erwartet uns starke Konkurrenz, ich hoffe aber, dass wir uns wieder in den Top 10 etablieren können.“

Text und Foto: Hasso Jacoby

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