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Mit seiner Bestzeit im Qualifying hat Norbert Siedler dem Frikadelli-Porsche beim Qualifikationsrennen auf der Nürburgring-Nordschleife einen Startplatz für das Top-30-Einzelzeitfahren des ADAC 24h-Rennens garantiert. Auch die im Überrundungsverkehr wichtige blaue Lampe hat der Tiroler beim Saisonhighlight im Mai damit sicher. Das sechsstündige Rennen am Sonntag war für Siedler und seine Teamkollegen Felipe Fernandez-Laser (D) und Marco Seefried (D) nach einer unverschuldeten Kollision dagegen vorzeitig beendet.

Kurz nach dem Beginn des ersten Qualifikationstrainings am Samstagabend setzte Norbert Siedler mit einer Rundenzeit von 8:16,758 Minuten ein echtes Ausrufezeichen. „Das war eine super Runde. Ein bisschen Verkehr ist auf der Nordschleife immer vorhanden, aber viel mehr wäre nicht möglich gewesen“, freute sich der Porsche-Pilot. Auch die werksunterstützte Konkurrenz schaffte es im weiteren Verlauf und im zweiten Teil am Sonntag nicht, die Zeit von Siedler zu schlagen.

„Ein Top-10-Ergebnis war unser Ziel im Qualifying und Voraussetzung für den Top-30-Startplatz im Mai. Dass es sogar für den ersten Platz gereicht hat, ist noch besser. Schon beim ersten VLN-Lauf hatten wir ein gutes Auto, aber ein technisches Problem. Jetzt lief endlich einmal alles nach Plan“, fasste Norbert Siedler zusammen. Beim ADAC 24h-Rennen in vier Wochen können sich der 35-Jährige und seine Teamkollegen von Frikadelli Racing in den Trainingssitzungen damit voll auf die Rennvorbereitung konzentrieren. Auch die blaue Lampe in der Windschutzscheibe ist allen Teilnehmern des Top-30-Einzelzeitfahrens sicher. „Das wird im Verkehr eine große Hilfe sein“, erklärte der Rennfahrer aus Oberau.

Wie nah Glück und Pech im Motorsport beieinander liegen, bekam Norbert Siedler in der vierten Runde des Rennens am Sonntag zu spüren: Ohne Fremdeinwirkung drehte sich plötzlich ein Fahrzeug aus den kleineren Klassen und räumte den Frikadelli-Porsche von der Strecke. Marco Seefried, der zum Zeitpunkt des Unfalls am Steuer saß, hatte keine Chance zum Ausweichen.

Trotz des vorzeitigen Rennendes zog Norbert Siedler ein positives Fazit: „Durch das erfolgreiche Qualifying haben wir das wichtigste Ziel für dieses Wochenende erreicht. Ich war vorher zwar optimistisch, dass es aber für die Bestzeit reicht, hat uns selbst ein wenig überrascht. Meine Runde war ganz nah am Limit. Die entscheidende Frage ist, wie viel Luft nach oben unsere Konkurrenten noch haben.“

Schon am kommenden Wochenende steht für Norbert Siedler das nächste Rennen auf dem Programm. In Monza (IT) findet die zweite Saisonveranstaltung der Blancpain GT Series statt. Auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in der Nähe von Mailand wird sich der Profi-Rennfahrer einen Lexus von Emil Frey Racing mit Markus Palttala (FIN) und Stephané Ortelli (MCO) teilen.

Text: Andre Beckmann   Fotos: Peter Elbert/Emil Frey

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