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Daniel Zils erlebte bei der 45. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens auf dem Nürburgring ein Wechselbad der Gefühle. So fiel der Bendorfer nach einem technischen Problem in der Anfangsphase des Langstreckenklassikers zunächst bis ans Ende des BMW M235i Racing Cup zurück. Dank einer furiosen Aufholjagd, vor allem in der Nacht sowie in den Morgenstunden, konnte sich Zils jedoch noch den zweiten Platz erkämpfen und ein versöhnliches Ergebnis beim Saisonhighlight feiern.

„Ich freue mich, dass sich das Blatt für uns noch so Positiv gewendet hat. Der zweite Platz ist ein toller Erfolg für die gesamte Mannschaft. Vielen Dank an Matthias Unger und das PIXUM Team Adrenalin Motorsport für die hervorragende Arbeit, die man bei einem 24h-Rennen gar nicht hoch genug loben kann“, erklärte Zils nach der Zieldurchfahrt.

Für den Bendorfer verlief der Auftakt ins Highlightwochenende zunächst äußerst vielversprechend. Mit einer Rundenzeit von 9.33,696 min. konnte Zils gemeinsam mit seinen Teamkollegen David Griessner, Norbert Fischer und Christian Konnerth auf den zweiten Startplatz im BMW M235i Racing Cup fahren. Gerade einmal 1,3 Sekunden fehlten ihnen auf die Bestzeit. „Die Startposition bei einem 24h-Rennen ist aufgrund der langen Distanz nicht unbedingt so entscheidend, wie bei einem gewöhnlichen VLN Rennen. Dennoch trifft das Ergebnis schon einmal eine erste Aussage über das Kräfteverhältnis im BMW M235i Racing Cup und gibt uns daher Selbstvertrauen für das Rennen“, schilderte Zils nach dem Qualifying zufrieden.

Doch schon kurz nach dem Start in das 24h-Rennen sollten technische Probleme mit der Benzinzufuhr am BMW M235i Racing auftreten, die sich auf gleich mehrere Stints auswirken sollten. „Meine drei Teamgefährten, die vor mir im Auto saßen, hatten leider alle mit diesem Problem zu kämpfen. Wir haben zum Glück bei einer Reparatur an der Box den Fehler gefunden und behoben“, beschreibt Zils die Ereignisse. Insgesamt verlor man dadurch allerdings in Summe drei Runden auf die Konkurrenz und fiel bis auf die 13. Position zurück.  

Im weiteren Rennverlauf sollten jedoch keine Probleme mehr auftreten und das Team rund um Daniel Zils fand zur gewohnten Leistungsstärke zurück. Mit schnellen und konstanten Rundenzeiten setzte man vor allem nachts sowie in den Morgenstunden zu einer furiosen Aufholjagd an und konnte sich noch bis auf den zweiten Platz nach vorne fahren. „Mit diesem Ergebnis können wir aufgrund der Ereignisse sehr zufrieden sein. Der Klassensieg war für uns nach den Problemen zu Beginn leider außer Reichweite. Für mich persönlich war es zudem eines der härtesten Rennen überhaupt. Durch die hohen Außentemperaturen haben gerade die Doppelstints unheimlich viel Kraft gekostet“, so Zils.

Die 45. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens wird wohl auch aufgrund dieser hohen Außentemperaturen in die Geschichte eingehen. Über das gesamte Wochenende hinweg wurde an der 30 Grad-Marke gekratzt und damit sowohl von den Fahrern als auch vom Material her alles abverlangt.

Text: Media-DaCo (Daniel Cornesse) und Fotos: Björn Schüller

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