Mit mehr als 43.000 Zuschauern vor Ort, einer ausgelassenen Festivalstimmung unter den Fans und reichlich Action auf der Strecke hat die GT World Challenge powered by AWS in Monza erneut ein spektakuläres Motorsport-Wochenende geliefert.

Das dreistündige Sonntagsrennen begann dramatisch, entwickelte sich zu einem strategisch geprägten Duell und endete schließlich in weiteren Turbulenzen. Bereits in der Startphase kam es zu einem Multi-Car-Crash, der mehrere Favoriten aus dem Rennen nahm – darunter auch die Top 5 der Startaufstellung. Dadurch öffnete sich die Tür für Außenseiter, insbesondere für den #23 RJN McLaren sowie den #87 Winward Racing Mercedes-AMG, die plötzlich im Rampenlicht standen.

Audi siegt mit Silver-Cup-Besetzung

Den Sieg sicherte sich am Ende das Team #66 Tresor Attempto Racing. Die Mannschaft bewies eindrucksvoll, dass Audi auch in der hochkompetitiven GT World Challenge weiterhin siegfähig ist – und gewann das Rennen sogar insgesamt mit einer Silver-Cup-Besetzung.

Für das junge Fahrertrio Rocco Mazzola, Ariel Levi und Sebastian Øgaard war es ein Karrierehighlight und ein unvergesslicher Erfolg auf einer der prestigeträchtigsten Bühnen des GT-Sports.

Festivalstimmung abseits der Strecke

Wie gewohnt bot Monza weit mehr als nur Motorsport. Die Zuschauer erlebten ein umfangreiches Rahmenprogramm mit zwei Autogrammstunden, bei denen sie die Fahrer persönlich treffen konnten, sowie einem voll ausgestatteten Fanbereich mit Musik vom GT-World-DJ, Food-Ständen und weiteren Attraktionen.

Das sportliche Programm wurde durch drei hochklassige Serien ergänzt: die GT2 European Series powered by Pirelli, die GT4 European Series sowie die McLaren Trophy Europe, die für zusätzliche Rennaction sorgten.

Auch die Showelemente kamen nicht zu kurz. Zu den Highlights gehörten außergewöhnliche Supersportwagen wie der futuristische Kimera Evo 37 – eine Hommage an den legendären Lancia Rallye-Boliden – sowie historische Fahrzeuge wie der straßenzugelassene Nissan R390 GT1, den Érik Comas im Rahmen von Demorunden bewegte. Traditionell sorgte zudem die Fanfara Alpina Angelo Masciadri mit der italienischen Nationalhymne für einen feierlichen Auftakt auf dem Grid.

Bei perfektem Wetter wurde Monza damit erneut zur idealen Bühne für Motorsportfans aus aller Welt.

Historischer Moment in der Qualifikation

Neben dem Rennergebnis sorgte bereits das Qualifying für Schlagzeilen: Der Ford Mustang GT3 sicherte sich seine erste Pole-Position in der GT World Challenge – nur 18 Monate nach dem Start des Programms in der Serie. Ein weiterer Hersteller reiht sich damit in die Liste der Pole-Sieger ein und unterstreicht die enorme Leistungsdichte im Feld.

Diese zeigte sich besonders deutlich in der Qualifikation, in der die schnellsten 33 Fahrzeuge innerhalb von weniger als einer Sekunde lagen – ein eindrucksvoller Beleg für das extrem hohe Wettbewerbsniveau der Serie.

Auch abseits der Strecke wichtige Entwicklungen

Am Donnerstag vor dem Rennwochenende wurde zudem eine neue Partnerschaft bekannt gegeben: Die italienisch-schweizerische Uhrenmarke DESDER wurde als „Presenting Partner“ vorgestellt. Gleichzeitig wurde mit der D001 ein exklusiver Zeitmesser präsentiert, gefertigt aus Titan und ausgestattet mit einem komplexen Triple-Axis-Tourbillon.

DESDER-Gründer Fabrizio Nardini erklärte dazu:
„GT World ist für uns ein natürlicher Partner, da die Automobilkultur im Zentrum unserer Philosophie steht. Wir freuen uns, unsere Reise an einem der ikonischsten Orte des Motorsports zu beginnen.“

Blick voraus: 24 Stunden von Spa als nächster Höhepunkt

Mit dem Abschluss des Monza-Wochenendes richtet sich der Fokus nun auf das wichtigste Rennen des Jahres: die CrowdStrike 24 Hours of Spa. Die 78. Ausgabe des belgischen Langstreckenklassikers findet vom 24. bis 28. Juni statt und bringt ein beeindruckendes Feld von rund 70 Fahrzeugen an den Start.

Bereits in der Woche vor dem Rennen erwartet Fans ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Track Action ab Dienstag, der traditionellen Fahrerparade am Mittwoch sowie drei Abenden mit Musik-Events – darunter eine große Elektro-Nacht mit Superstar Dimitri Vegas.

Damit steht fest: Nach dem spektakulären Wochenende in Monza geht die GT World Challenge direkt in das nächste große Motorsport-Festival über.

Text und Foto: SRO/GTWC


 

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