| Rank Motorsport: Zwei mal zwei in Folge |
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Zur gewohnten VLN-Stunde um 08:30 Uhr startete am Samstag das deutlich kleinere Teilnehmerfeld ins offizielle Zeittraining zum 6. Rennen der Saison. Ebenfalls wie gewohnt nahm Jürgen Meyer (Westerkappeln) als erster Fahrer bei Rank Motorsport das Training auf. Der erfahrene Pilot drehte zwei Runden in kühler Morgenluft, ohne dabei auf eine gute Zeit zu kommen: Schon zur frühen Stunde prägten Aus- und Unfälle das Geschehen des 6. Laufes. Nach Meyer drehte Stefan Rank (Waldbröl) seine Trainingsrunden. Zunächst fand auch er keine freie Strecke, erst in seiner dritten Runde hatte Rank „einigermaßen“ freie Fahrt und konnte mit 10:32 Minuten den zweiten Startplatz der Klasse V2 sichern. Ein vierter Anlauf wurde schon nach dem ersten Drittel der gut 25 Kilometer langen Rennstrecke durch nachlassende Reifen zu Nichte gemacht.
Geplanter Reifenwechsel spontan erweitert Sonne und Wolken wechselten sich ständig ab und zeitweise nahmen die Wolkenformationen bedrohliche Farben an – dennoch sollte es während des gesamten Rennens, das pünktlich um 12:00 Uhr gestartet wurde, trocken bleiben. Stefan Rank saß zuerst hinterm Lenkrad des Opel Corsa von Rank Motorsport und steuerte den Rennwagen fehler- und unfallfrei über die ersten Runden. Zwar drehte er mit konstanten Zeiten seine Runden, konnte durch viel Verkehr und noch mehr Unfallstellen den Anschluss nicht ganz halten. Stattdessen lieferte er sich über etliche Runden ein sehenswertes Duell mit einem Konkurrenten um den zweiten Platz. Zur Freude der vielen Fans und Zuschauer fuhren beide rundenlang Stoßstange an Stoßstange über die Rennstrecke, schenkten sich keinen Zentimeter Boden und zeigten hochkarätigen und fairen Motorsport. Erst ein technischer Defekt des Konkurrenten beendete den Paarlauf und fortan drehte Rank alleine seine Runden auf Platz zwei liegend. Als Stefan Rank zu seiner elften Runde ansetzte, erhielt er quasi aus dem Nichts einen Schlag aufs rechte Hinterrad. Ein eigentlich überlegener Wettbewerber einer deutlich größeren Klasse hatte scheinbar zuviel mit sich, der Strecke und der Situation zu tun und versetzte dabei dem Corsa den Rammstoß: Überflüssig und obendrein noch brandgefährlich. Der Radlauf schliff am Reifen, Qualm füllte den Wagen und Stefan Rank fuhr über die „Kurzanbindung“ in die Boxengasse. Zwar überrumpelt, aber nicht überfordert, zeigte sich die Boxencrew von Rank Motorsport: In Windeseile wurde das verbeulte Karosserieteil ausgebeult und entgegen der ursprünglichen Planung, nur die Vorderräder zu tauschen, wechselten die Mechaniker alle Räder. Auch der Fahrer, Stefan Rank, legte fleißig Hand an und sorgte per Hammer für die korrekte Position des Kotflügel. Für Jürgen Meyer begann gleichzeitig sein Einsatz deutlich früher als geplant, und etwas überstürzt klemmte er sich hinters Volant des voll getankten und frisch bereiften Opel Corsa, um mit weiteren zwölf fehler- und unfallfreien Runden das Rennen zu beenden.
Der zweite Platz war durch den verlängerten Boxenstopp zunächst hinfällig, konnte aber aufgrund technischer Probleme der Konkurrenz wieder eingefahren und bis ins Ziel gehalten werden.
Stefan Rank, Fahrer
Jürgen Meyer, Fahrer
Text und Foto: Redaktionsbüro Uwe Meuren |
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Zufriedene Mienen gehören bei Rank Motorsport (Waldbröl) zwischenzeitlich zum Standard: Nach einem hervorragenden 2. Platz im Training zum 6. Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) beendete das private Motorsportteam auch das vier Stunden dauernde Rennen auf dem zweiten Platz der Klasse V2. 




