24h Dubai nach 4h: Das Rennen fest in deutscher Hand
Die ersten vier Rennstunden bei der siebten Auflage der Dunlop 24h Dubai sind bereits absolviert. Zurzeit führt der Mercedes SLS AMG GT3 des Kelberger Black Falcon-Teams, gefolgt von Schubert Motorsport (BMW Z4 GT3) und zwei weiteren Mercedes, die für Heico Motorsport im Einsatz sind. Die beiden Ferrari F458, die aus der ersten Startreihe ins Rennen gingen, liegen zurzeit auf dem fünften respektive dem siebten Gesamtrang.
Die ersten vier Rennstunden auf dem Dubai Autodrome sind ohne einen größeren Zwischenfall abgelaufen. Während die Spitze die erste Rennstunde noch von den Pole-Settern von AUH Motorsports/FF Corseund Reiter Engineering bestimmt wurde, ließen es die übrigen GT3-Fahrzeuge ein wenig langsamer angehen. Auf Rang drei folgte in einem Abstand von etwa zehn Sekunden der BMW Z4 vom Saudi Falcons 2 Team Schubert. Zwischen dem BMW und dem zwölftplatzierten Porsche GT3 R des MRS GT-Racing Teams lagen nur knapp 23 Sekunden.
Nach Rennstunde zwei hatte sich das gesamte Klassement an der Spitze bunt durchmischt. Die eine Stunde vorher noch auf Rang neun gelegene Truppe von Abu Dhabi by Black Falcon führte nun das Rennen an. Dahinter gesellte sich ein Mercedes von Heico Motorsport sowie der andere Z4 von Schubert Motorsport. Die Pole-Setter lagen mit ihrem Ferrari auf Rang vier, hatten jedoch bereits eine Runde Rückstand.
Nach Ablauf der dritten Rennstunde bot sich dem aufmerksamen Betrachter nahezu ein identisches Bild wie zu Beginn der dritten Stunde. AUH Motorsports/FF Corse, Black Falcon, Heico und Schubert Motorsport bestimmten das Tempo. Ebenfalls weiterhin vorne mit dabei war die Truppe um Hans Reiter, deren Lamborghini auf Position vier lag.
Die nun beendete Rennstunde vier beendeten die Vorjahressieger von Schubert Motorsport auf Position eins, gefolgt vom Black Falcon SLS mit der Startnummer drei auf Rang zwei. Position drei und vier haben zurzeit die beiden Heico-SLS inne, auf Position fünf folgt der Ferrari von AUH Motorsports/FF Corse. Dementsprechend ist das Rennen nach vier Stunden fest in deutscher Hand, was sich jedoch auch schnell wieder ändern kann. Diesen Eindruck bestätigte uns auch Christiaan Frankenhout: „Wir sind sehr zufrieden mit der Startphase. Unsere beiden Mercedes SLS AMG GT3 von Heico Motorsport liegen momentan auf den Rängen 3 und 4. Alles läuft so, wie wir uns das vorgestellt haben und wir hoffen, dass es auch so weitergeht“. Sein Teamkollege Kenneth Heyer (Schwesterauto) ergänzte: „Wir haben gut ins Rennen hineingefunden und haben weiterhin alles im Griff. Die Devise lautet nun „nur nix treffen“ und voll konzentriert bleiben.“
Der nächste Zwischenbericht wird gegen 19 Uhr an dieser Stelle erscheinen.
Text: Maurice Stuffer
Fotos: Creventic



